Gemeinsam auf dem Weg – Nachbargemeinden im Austausch

Gemeinsamer KV-Tag der Nachbargemeinden
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Mit Kaffee und Brezen begann die gemeinsame Kirchenvorstandssitzung der Nachbargemeinden in der Stephanuskirche – und entwickelte sich zu einem lebendigen Zeichen gelebter Gemeinschaft. Impulse aus der Andacht, inspirierende Gespräche und konkrete Ideen für die Zusammenarbeit ließen spüren: Kirche ist gemeinsam stärker unterwegs.

Die gemeinsame Kirchenvorstandssitzung der Nachbargemeinden startete in herzlicher Atmosphäre: Bei Kaffee und Brezen kamen die Teilnehmenden in der Stephanuskirche an und nutzten die Gelegenheit für erste Gespräche und Begegnungen.

Im Mittelpunkt stand zunächst eine Andacht, die inhaltlich den Bogen von den Anfängen der Kirche bis in die Gegenwart spannte. Stephanus, der erste Diakon und Namensgeber der Kirche, erinnerte an den mutigen Dienst am Nächsten. Lydia, die erste Christin aus dem Heidentum in Europa, führte den Blick auf die Ausbreitung des Glaubens über Grenzen hinweg. Beide biblischen Gestalten wurden verbunden mit dem Bild der Kirche als Schiff: Die Gemeinde, dargestellt im Kirchenraum, ist unterwegs in die Zukunft – getragen vom Wind des Heiligen Geistes, der die Segel füllt.

Im Anschluss an die Andacht ging es in Kleingruppen weiter. Hier tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, was ihre eigene Gemeinde auszeichnet, wofür sie steht und welche besonderen Gaben sie in die Nachbarschaft einbringen kann. Es wurde deutlich, wie vielfältig die Gemeinden sind – und zugleich, wie viel sie voneinander lernen können.

In der großen Runde wurde der Austausch im sogenannten „Circle“ fortgeführt. Hier kamen alle zu Wort und teilten, worauf sie sich in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden freuen. Gleichzeitig wurden bereits bestehende Projekte benannt und neue Ideen gesammelt, die künftig gemeinsam umgesetzt werden könnten. Die Offenheit und das Interesse füreinander machten deutlich: Die Zusammenarbeit lebt vom gegenseitigen Vertrauen und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Eine abschließende Blitzrunde gab Raum für Gedanken, die bislang noch nicht ausgesprochen waren – ein wichtiger Moment, um alle Stimmen einzubeziehen. Mit einem gemeinsamen Segen wurde die Sitzung abgeschlossen, bevor ein Gruppenfoto den gelungenen Tag festhielt.

So wurde die gemeinsame Sitzung nicht nur zu einem organisatorischen Treffen, sondern zu einem geistlich getragenen Zeichen der Verbundenheit: als Gemeinden gemeinsam unterwegs – wie ein Schiff, das mit dem Geist Gottes im Rücken Kurs auf die Zukunft nimmt.